Unser Corona-Reiseratgeber für Sie.

Die nachfolgenden Informationen aktualisieren wir fortlaufend für Sie. (letztes Update am 30.04.2020)

 

Mit den nachfolgenden Informationen wollen wir die gängigsten Fragen beantworten. Bitte beachten Sie, dass es sich jedoch keine Rechtsberatung darstellt. Für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Infromationen können wir dennoch keine Gewähr übernehmen. Dies bezieht sich insbesondere auf Änderungen von Rechtvorschriften.

Ihre häufigsten Fragen:

Kann ich meine Reise mit Abreise nach ab dem 15.Juni stornieren?

Aktuell haben die meisten Reiseveranstalter Ihre Reisen bis 14. Juni abgesagt.

Kann ich meine Reise nach dem 14. Juni trotzdem schon stornieren? Natürlich ist ein Stornierung jederzeit möglich.

So lange der Reiseveranstalter eine Reise aber nicht selbst absagen, fallen die vertraglich vereinbarten Stornokosten lt. AGB an.

Nach unserer Einschätzung ist es durchaus wahrscheinlich, dass die Veranstalter auch weitere Reisen kostenfrei stornieren werden. Sollte dies der Fall sein, werden betroffene Kunden selbstverständlich durch uns bzw. die Reiseveranstalter proaktiv informiert.

Wann erhalte ich eine Erstattung meines Reisepreises?

Wie durch den Gesetzgeber festgelegt, müssen die Veranstalter Ihnen innerhalb von 14 Tagen nach der Reiseabsage/Vertragskündigung Ihre geleistete Zahlung erstatten. In der aktuellen Situation wird dich offenbar jedoch für die Veranstalter kaum möglich sein. Somit schätzen wir realistisch mit einer Bearbeitungsdauer von 4-6 Wochen.

Unabhänig davon wäre es eine Empfehlung den Veranstalter nochmals schriftlich zu einer Rückzahlung aufzufordern.

 

Inzwischen bieten diverse Veranstalter (DerTouristik und TUI) ein freiwilliges Reiseguthaben an. Allerdings entbinded dies die Veranstalter nicht von der gesetzlichen Rückzahlungspflicht,

Was passiert, wenn mein Reiseveranstalter in den nächsten Tagen/Wochen insolvenz anmeldet?

Viele Kunden haben bedenken, dass in der ihr Reiseveranstalter in der Zwischenzeit in die Insolvenz gehen könnte und damit geleistete Zahlungen erst einmal „verloren" scheinen, da die gesetzliche vorgeschriebene Insolvenzversicherung für alle betroffenen Pauschalreisen nur bei insgesamt 110 Millionen Euro liegt.

Bei der Insolvenz von Thomas Cook musste nachträglich der Staat einspringen, um den entstandenen Schaden zu regulieren. Derzeit erarbeitet die Bundesregierung eine bundesweite Lösung, um eine erneute Insolvenz großer Reiseveranstalter zu verhindern.